Manche Verzeichnisse einer Webseite sollen nicht für jeden offen sein: ein interner Bereich, eine Vorschau, ein Ordner mit Unterlagen. Dafür gibt es den Verzeichnisschutz. Wer das Verzeichnis im Browser öffnet, bekommt vom Server ein kleines Fenster mit Benutzername und Kennwort, noch bevor Ihre Anwendung überhaupt anläuft.
Einrichten
- Im Kundenbereich das Paket öffnen und den Bereich PHP, Cronjobs, Schutz wählen.
- Unter Geschützte Verzeichnisse das Verzeichnis eintragen, etwa
/intern. Der Pfad zählt ab dem Verzeichnis Ihrer Webseite, nicht ab der Festplatte des Servers. - Einen Benutzernamen vergeben: 2 bis 32 Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestriche oder Unterstriche.
- Verzeichnis schützen.
Das Kennwort erzeugen wir und zeigen es einmal an. Wir speichern es nicht und können es Ihnen später nicht nennen. Notieren Sie es gleich an einem sicheren Ort.
Auch hier gilt die Minute: unmittelbar nach dem Einrichten geht das Verzeichnis noch ohne Kennwort auf, weil der Server die Änderung erst mit seinem nächsten Durchlauf übernimmt. Das ist kein Fehler.
Aufheben
In der Liste steht jedes geschützte Verzeichnis mit seinen Benutzern. Schutz aufheben macht es wieder frei zugänglich. Ihre Dateien bleiben dabei unverändert.
Was der Verzeichnisschutz nicht ist
Er ist kein Ersatz für die Anmeldung in Ihrer Anwendung: es gibt keine Benutzerverwaltung, keine Rollen und kein „Passwort vergessen“. Er ist ein grober, aber sehr wirksamer Riegel vor einem ganzen Ordner.
Und er verschlüsselt nichts. Er verhindert, dass jemand die Dateien abrufen kann; wer Ihr Kennwort kennt, kommt hinein. Über eine https-Adresse ist die Eingabe dabei verschlüsselt unterwegs.
Die Besucherstatistik
Auf derselben Seite steht die Besucherstatistik. Die Auswertung Ihrer Webseite liegt unter https://ihre-domain.de/stats/, entsteht einmal je Nacht und ist mit einem eigenen Benutzer geschützt. Das dort hinterlegte Kennwort lässt sich nicht auslesen, auch von uns nicht. Wer seines nicht mehr weiß, setzt mit Zugang neu setzen ein neues.
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